FDP aus Berlin
Woche vom 28. Juni bis 4. Juli
Situation der freiberuflichen Hebammen
Am Montag fand eine öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses zur Petition der Hebammen statt, die ihren Berufsstand durch steigende Versicherungsprämien gefährdet sehen. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist klar: Schwangere Frauen sollen selbst entscheiden können, wo sie ihre Kinder zur Welt bringen möchten. Darüber hinaus erfüllen Hebammen durch die individuelle Begleitung und Beratung während und unmittelbar nach der Schwangerschaft auch eine sehr wichtige gesellschaftliche Rolle. Durch die steigenden Haftpflichtprämien ist der Beruf der Hebamme bedroht und damit auch die Wahlfreiheit für Schwangere. Ich werde mich auch ganz persönlich dafür einzusetzen, dass der Berufsstand der freien Hebammen erhalten bleibt.
Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Bundestages.
Fachgespräch zum Burka-Verbot
Ebenfalls am Montag trafen sich Mitglieder der FDP-Bundestagsfraktion mit Experten zu einem fraktionsinternen Fachgespräch zur derzeitigen Diskussion über rechtliche und gesellschaftliche Aspekte eines möglichen Burka-Verbots. Aus gleichstellungspolitischer Sicht ist das Thema Ganzkörperverschleierung natürlich ein sehr wichtiger Gegenstand der Debatte um Religionsfreiheit und einer möglichen Unterdrückung der Frau. Hier werden wir eine gemeinsame Positionierung erarbeiten. Das Einholen von Expertenmeinungen durch eine Anhörung von Fachleuten in dem Gebiet ist hierbei ein wichtiger erster Schritt.
Junge Liberale
Wehrpflicht adé!
Die Jungen Liberale Schwaben begrüßen den Vorstoß der Bundesregierung zur Abschaffung der Wehrpflicht.
„Wir können den sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21 Jahrhunderts nicht mit dem Wehrpflichtmodell des Kalten Krieges begegnen“, kommentiert die Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Schwaben, Monika Müller, das Vorhaben der Bundesregierung zur Aussetzung der Wehrpflicht: „Anstatt tausende demotivierte junge Erwachsene zwangszuverpflichten, müssen wir die Wehrpflicht abschaffen und uns endlich auf den Aufbau einer professionalisierten, flexibel einsetzbaren Berufsarmee konzentrieren“. Der Vorschlag sei also richtig und zeitgemäß, so Müller, vollkommen absurd dagegen jedoch die Vorstellung, man würde mit der Abschaffung des Wehrdienstes das Ende des Zivildienstes einleiten.
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