Verlässliche Schulsanierung für alle
Während der Faschingsferien engagieren sich auch in Augsburg wieder Eltern, Lehrkräfte und mittelständische Betriebe, um Klassenzimmer zu streichen, Toiletten zu reparieren oder den Lärmschutz an Schulen zu verbessern. Dieses Engagement ist beeindruckend – zeigt aber auch: Die Stadt kommt bei der Sanierung vieler Schulen seit Jahren nicht hinterher.
Die gemeinsame OB-Kandidatin von FDP und Pro Augsburg, Iris Steiner, betont: „Die Bayerische Verfassung verpflichtet uns zu gleichwertigen Lebensbedingungen in ganz Bayern. Für mich heißt das: Wir brauchen endlich gleichwertige Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler. Ob jemand in der Stadt oder im Speckgürtel zur Schule geht, darf keinen Unterschied ausmachen!“
Auch die Stadt Augsburg selbst spricht von einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Sicherheitsrelevante Themen wie Brandschutz, Elektrik oder Dachsanierungen stehen derzeit im Vordergrund der Sanierungsbemühungen. Gleichzeitig befinden sich viele sanitäre Anlagen in einem desolaten Zustand. „Wenn Kinder nicht auf die Schultoilette gehen wollen, ist das ein unhaltbarer Zustand“, so Steiner.
Für FDP/Pro Augsburg gilt: Saubere Toiletten, intakte Fenster und funktionierender Schallschutz sind keine Extras, sondern Grundvoraussetzungen dafür, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Schule identifizieren und sich für sie einsetzen. „Die Stadt muss endlich dauerhaft ausreichend Mittel für Schul-Sanierungen einplanen, klare Prioritäten festlegen und die Gelder so einsetzen, dass Schritt für Schritt alle Schulen verlässlich berücksichtigt werden – nicht nur einzelne Vorzeigeprojekte oder die Standorte, an denen der Zustand bereits besonders gravierend ist“, so Steiner.
Der Co-Kreisvorsitzende der FDP Augsburg und Bildungsexperte der Liberalen, Ralf Neugschwender, erklärt: „Wenn das Geld nicht ausreicht, dürfen wir uns nicht hinter Zuständigkeiten verstecken. Dann müssen wir zusätzliche Lösungen finden und neue Wege gehen, damit sich an unseren Schulen spürbar etwas verbessert.“
Neugschwender würdigt ausdrücklich das Engagement aus Wirtschaft und Gesellschaft: „Viele Unternehmen, Handwerksbetriebe und Ehrenamtliche bringen sich mit großem Einsatz ein, weil ihnen Bildung am Herzen liegt. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich – und es verdient Anerkennung.“
Um darüber hinaus auch die Bereitschaft von Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen zu nutzen, die nicht nur an einer bestimmten Schule helfen, sondern für alle Augsburger Bildungseinrichtungen einen Beitrag leisten wollen, schlägt Neugschwender einen städtischen Fundraising-Topf vor. Auf diesem Weg sollen zusätzliche Mittel – etwa für Sanitäranlagen oder Schallschutz – transparent gebündelt und gerecht auf alle Schulen verteilt werden. „Wer helfen will, soll sicher sein können, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Dafür braucht es eine zentrale, verlässliche Anlaufstelle.“
Abschließend betont Neugschwender noch einmal: „Wir müssen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen und der Ehrenamtlichen bündeln, damit jede Schule profitiert und unsere Kinder die Lernchancen bekommen, die sie verdienen.“
Für FDP/Pro Augsburg gilt: Gute Bildung braucht gute Gebäude. Unsere Schulen müssen endlich im Mittelpunkt der Stadtpolitik stehen.
