Bundeswehr-Werbung passt in die Friedensstadt
Zur Forderung des BSW, Bundeswehr-Werbung von Augsburger Bussen und Straßenbahnen zu verbannen, erklärt die OB-Kandidatin von FDP und Pro Augsburg, Iris Steiner:
Die Forderung des BSW ist mehr als weltfremd. Frieden schafft man nicht, indem man skrupellosen Diktatoren wie Putin zeigt, wie wehrlos man ist. Wir brauchen eine starke und einsatzbereite Bundeswehr, damit es sich jeder potentielle Angreifer zweimal überlegt, ob er es wagen kann, Deutschland und die Nato mit Krieg zu überziehen.
Auch wenn die Putin-Fans um Sarah Wagenknecht auf dem russischen Auge blind sind, sollten sie mitbekommen haben, dass Deutschland und Europa derzeit auch Militäreinsätzen von US-Präsident Donald Trump nichts entgegensetzen können.
Damit die Bundeswehr wirksam für Frieden sorgen kann, brauchen wir auch mehr Soldaten. Deswegen ist es ein gutes Signal, dass es in Augsburger Bussen und Straßenbahnen Werbung für die Bundeswehr als Arbeitgeber gibt.
Das Gerede von BSW-Kandidat Jens Wunderwald, dass Bundeswehr-Werbung nicht zu einer Friedensstadt passt, ist völliger Unsinn. Ein Bestandteil des Augsburger Religionsfriedens war die Reichs-Exekutionsordnung. In ihr wurde geregelt, wie kriegerische Akte einzelner Fürsten mit geordneter militärischer Gewalt beendet werden konnten – damit wieder Frieden hergestellt wird. Die Geschichte zeigt, dass Bundeswehr-Werbung sehr gut zur Friedensstadt Augsburg passt.
