Die moderne Gesellschaft wird immer komplexer und auch der Liberalismus scheint nicht mehr im Fokus der Bürger zu liegen. Neue Programmatik, ein neues Führungspersonal und die Zustimmung wird wieder zunehmen: Offensichtlich eine Illusion.
Die Zunahme der Zustimmung in der Bevölkerung kann nur gelingen, wenn wir Liberale es schaffen, dem Wähler klar zu machen, dass die FDP keine Klientelpartei ist, dass der Liberalismus nicht identisch ist mit dem Etikett des Neoliberalen, das der FDP wie ein Stigma angeheftet wird, und das Individualität nichts mit Egoismus zu tun hat.
Die Liberalen sind keine Gruppierung zur Durchsetzung von kurzfristigen Gruppeninteressen, wie es viele Wählerinitiativen darstellen, sondern eine Gemeinschaft, die seit über 100 Jahren den Wert der Freiheit des Einzelnen erhalten und steigern will. Allerdings müssen wir diese Position der Gesellschaft auch verdeutlichen und vor allem muss die individuelle Freiheit des Bürgers auch Richtschnur unserer praktischen Politik und unseres politischen Handelns sein.
Die individuelle Freiheit des Bürgers hat verschiedene Sphären; z.B. die politische, juristische, wirtschaftliche und kulturelle Sphäre. In allen Bereichen muss die Politik überprüfen, ob staatliches Handeln oder staatliche Finanzunterstützung dem Einzelnen einen größeren individuellen Freiheitsspielraum ermöglicht oder ihn in eine Abhängigkeit vom Staat zwingt. Der Bürger als Almosenempfänger des Staates kann kein liberales Leitbild sein.
Um individuelle Freiheiten geht es aber auch, wenn einzelne gesellschaftliche Gruppen ihre Eigeninteressen vor das Gemeinwohl stellen, gesellschaftliche und wirtschaftliche Macht anhäufen und diese dann missbrauchen. Hier müssen die Politik und der Staat klar Stellung beziehen und Missbrauch bekämpfen. Gerade in den gegenwärtigen Krisen in der Wirtschaft, in der Ökologie und in der Gesellschaft müssen wir als Liberale klare Positionen beziehen, wir müssen die Freiheitsrechte des Bürgers bewahren und wir müssen für einen intelligenten Staat eintreten, der nicht selbst zum Leviathan und Bürokratiemonster eines Staatsapparates wird. Die Bürger sollen den Staat als ihren Vertreter sehen, als Realisierung ihres Bürgerwillens und als Ausdruck einer allgemeinen und anerkannten Sittlichkeit begreifen.
Sicher lässt sich das Grundsatzprogramm einer liberalen Partei in einer schwierigen gesellschaftlichen Phase nicht auf einer Seite oder in einem Aufsatz darstellen; allerdings müssen wir als Mitglieder einer politischen Partei diese Werte diskutieren und sie zum Leitbild unseres Handelns in der Tagespolitik machen. Die Ausrichtung an derartigen Kriterien schützt uns vor kurzfristigem Aktivismus und vor Fehlern bei der Benennung von Delegierten, die unsere Interessen innerhalb der Partei vertreten sollen.
Daher müssen wir an der Basis über unsere Werte in der heutigen Gesellschaft diskutieren; unsere Aktivtäten richten sich nicht an einzelnen Führungspositionen aus, sondern an der Realisierung und Fortschreibung liberaler Grundwerte.
In der internen Diskussion müssen wir nach rationalen Kriterien und vernünftigen Grundsätzen debattieren, Toleranz gegenüber anderen Meinungen üben. Jahrelange Erfahrungen im politischen Misserfolg können nicht Maßstab für die Richtigkeit einer Meinung sein.
Je mehr es uns gelingt politische Meinungen und liberale Lebenserfahrung an der Diskussion zu beteiligen, desto besser sind unsere Chancen für die externe Meinungsbildung. Wir müssen uns in der FDP Augsburg ein klares liberales Leitbild erarbeiten, dem wir alle zustimmen, wir müssen eine Strategie für den Wiedereinzug in den Augsburger Stadtrat formulieren und wir müssen möglichst viele interne und externe Helfer mobilisieren, um liberale Werte in der Gesellschaft bewusst zu machen und somit das Überleben des Liberalismus in den verschiedenen Parlamenten sicher zu stellen.
Wir können aber auch warten und die Ungerechtigkeit der Bevölkerung und ihre Uneinsichtigkeit mit liberalen Werten beklagen. Um die Schlagkraft nach außen zu erhöhen, müssen wir die Einigkeit im Inneren verstärken.
Die Zunahme der Zustimmung in der Bevölkerung kann nur gelingen, wenn wir Liberale es schaffen, dem Wähler klar zu machen, dass die FDP keine Klientelpartei ist, dass der Liberalismus nicht identisch ist mit dem Etikett des Neoliberalen, das der FDP wie ein Stigma angeheftet wird, und das Individualität nichts mit Egoismus zu tun hat.
Die Liberalen sind keine Gruppierung zur Durchsetzung von kurzfristigen Gruppeninteressen, wie es viele Wählerinitiativen darstellen, sondern eine Gemeinschaft, die seit über 100 Jahren den Wert der Freiheit des Einzelnen erhalten und steigern will. Allerdings müssen wir diese Position der Gesellschaft auch verdeutlichen und vor allem muss die individuelle Freiheit des Bürgers auch Richtschnur unserer praktischen Politik und unseres politischen Handelns sein.
Die individuelle Freiheit des Bürgers hat verschiedene Sphären; z.B. die politische, juristische, wirtschaftliche und kulturelle Sphäre. In allen Bereichen muss die Politik überprüfen, ob staatliches Handeln oder staatliche Finanzunterstützung dem Einzelnen einen größeren individuellen Freiheitsspielraum ermöglicht oder ihn in eine Abhängigkeit vom Staat zwingt. Der Bürger als Almosenempfänger des Staates kann kein liberales Leitbild sein.
Um individuelle Freiheiten geht es aber auch, wenn einzelne gesellschaftliche Gruppen ihre Eigeninteressen vor das Gemeinwohl stellen, gesellschaftliche und wirtschaftliche Macht anhäufen und diese dann missbrauchen. Hier müssen die Politik und der Staat klar Stellung beziehen und Missbrauch bekämpfen. Gerade in den gegenwärtigen Krisen in der Wirtschaft, in der Ökologie und in der Gesellschaft müssen wir als Liberale klare Positionen beziehen, wir müssen die Freiheitsrechte des Bürgers bewahren und wir müssen für einen intelligenten Staat eintreten, der nicht selbst zum Leviathan und Bürokratiemonster eines Staatsapparates wird. Die Bürger sollen den Staat als ihren Vertreter sehen, als Realisierung ihres Bürgerwillens und als Ausdruck einer allgemeinen und anerkannten Sittlichkeit begreifen.
Sicher lässt sich das Grundsatzprogramm einer liberalen Partei in einer schwierigen gesellschaftlichen Phase nicht auf einer Seite oder in einem Aufsatz darstellen; allerdings müssen wir als Mitglieder einer politischen Partei diese Werte diskutieren und sie zum Leitbild unseres Handelns in der Tagespolitik machen. Die Ausrichtung an derartigen Kriterien schützt uns vor kurzfristigem Aktivismus und vor Fehlern bei der Benennung von Delegierten, die unsere Interessen innerhalb der Partei vertreten sollen.
Daher müssen wir an der Basis über unsere Werte in der heutigen Gesellschaft diskutieren; unsere Aktivtäten richten sich nicht an einzelnen Führungspositionen aus, sondern an der Realisierung und Fortschreibung liberaler Grundwerte.
In der internen Diskussion müssen wir nach rationalen Kriterien und vernünftigen Grundsätzen debattieren, Toleranz gegenüber anderen Meinungen üben. Jahrelange Erfahrungen im politischen Misserfolg können nicht Maßstab für die Richtigkeit einer Meinung sein.
Je mehr es uns gelingt politische Meinungen und liberale Lebenserfahrung an der Diskussion zu beteiligen, desto besser sind unsere Chancen für die externe Meinungsbildung. Wir müssen uns in der FDP Augsburg ein klares liberales Leitbild erarbeiten, dem wir alle zustimmen, wir müssen eine Strategie für den Wiedereinzug in den Augsburger Stadtrat formulieren und wir müssen möglichst viele interne und externe Helfer mobilisieren, um liberale Werte in der Gesellschaft bewusst zu machen und somit das Überleben des Liberalismus in den verschiedenen Parlamenten sicher zu stellen.
Wir können aber auch warten und die Ungerechtigkeit der Bevölkerung und ihre Uneinsichtigkeit mit liberalen Werten beklagen. Um die Schlagkraft nach außen zu erhöhen, müssen wir die Einigkeit im Inneren verstärken.