FDP Augsburg - „Sperrzeit-Vorschlag wird durch Wiederholung nicht besser“

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  • Miriam Gruß für schlüssiges Gesamtkonzept

    „Sperrzeit-Vorschlag wird durch Wiederholung nicht besser“

    Gerd Altmann / pixelio.de (05.04.2011) Zur erneuten Diskussion um eine Sperrstunde in Augsburg erklärt die Bundestagsabgeordnete und FDP-Kreisvorsitzende Miriam Gruß:
    „Es scheint fast schon Tradition zu sein, dass der Vorschlag einer Sperrstunde in Augsburg jedes Jahr wieder auf den Tisch kommt. Besser wird diese Idee dadurch allerdings nicht.
Wenn Clubs und Kneipen früher schließen, wird im Freien oder privaten Wohnungen weiter getrunken und gefeiert. Wer sich betrinken will, schafft das auch vor 3 Uhr. Die Problematik würde sich lediglich zeitlich verlagern. Wichtiger ist ein Vollzug der bestehenden Jugendschutz-Gesetze und der Ausbau von Präventionsarbeit.
Den Ankündigungen der Stadtregierung, durch ein Maßnahmenpaket die Situation in der Maximilianstraße zu verbessern, sind leider kaum Taten gefolgt. Ein Großteil kann nicht umgesetzt werden und um das neue kulturelle Nutzungskonzept für die Straße ist es leider sehr ruhig geworden. Gerade im Zuge des anstehenden Umbaus wäre ein tragfähiges Gesamtkonzept sinnvoll. Reflexartige Sperrzeit-Forderungen führen hier nicht weiter.“  

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