FDP Augsburg - „Armutszeugnis für die Stadt“

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  • Zu wenig weibliche Führungskräfte in der Stadtverwaltung

    „Armutszeugnis für die Stadt“

    (09.02.2011) Zum aktuellen Personalbericht der Stadt Augsburg erklärt die Bundestagsabgeordnete und Augsburger FDP-Kreisvorsitzende Miriam Gruß:
    „Null Bürgermeisterinnen, null Referentinnen, nur vier Leiterinnen in 35 städtischen Ämtern: Dass bei der Stadt kaum Frauen in Führungspositionen zu finden sind, ist ein Armutszeugnis.
Die Politik fordert mit Recht von Unternehmen, flexible Arbeitszeitmodelle zu schaffen und verstärkt auf weibliche Führungskräfte zu setzen. Viele größere Unternehmen haben das auch bereits erkannt und schaffen kreative Möglichkeiten der Familienfreundlichkeit: Mobile Arbeitszeiten, Arbeiten von zu Hause aus oder Kinderbetreuung in den Betrieben. Dieser Trend muss sich ausbreiten und fortsetzen.
Die Augsburger Stadtspitze sollte und muss hier allerdings mit gutem Beispiel voran gehen und auf kommunaler Ebene entsprechende Strukturen schaffen. Genügend kompetente und talentierte Frauen gibt es in Augsburg allemal! Die Stadtregierung muss hier schnellstmöglich einen Kurswechsel vornehmen, um sich als moderne, fortschrittliche Großstadt zu präsentieren.
Dass die Stadt viele Teilzeitstellen anbietet, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dass diese Arbeitnehmer dann aber bei Beförderungen regelmäßig das Nachsehen haben, ist mehr als unverständlich.

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