„Dass Tankstellenpächter unter der Androhung zusätzlicher Einschränkungen beim Verkauf von Bier und Wein indirekt gezwungen werden, die ‚Null-Schnaps-Regelung‘ zu unterzeichnen, ist ein durchaus fragwürdiges Vorgehen von Seiten der Stadt“, so der kommunalpolitische Sprecher Michael Oczipinsky. Aus Sicht der Liberalen ist auch wenig geholfen, Tankstellenpächter zur Anzeige zur bringen, die ein paar Dosen Bier an Fußgänger verkaufen, da es für einen Kassierer in der Praxis unmöglich ist, nachzuprüfen, ob es sich beim Kunden um einen Reisenden handelt oder nicht. Das Problem von Alkoholmissbrauch bei Nachtschwärmern muss an der Wurzel angepackt werden. Aufklärung und Prävention sollten Priorität haben, nicht Zwangsmaßnahmen und Verbote.
FDP Augsburg - Alkohol an Tankstellen: Kritik an „Null-Schnaps-Regel“
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Alkohol an Tankstellen: Kritik an „Null-Schnaps-Regel“
Foto: Hartmut910 / pixelio.de
(09.09.2011) Die FDP Augsburg übt Kritik an der von Ordnungsreferent Volker Ullrich geplanten Einschränkung des Verkaufs alkoholischer Getränke an Tankstellen. Die vorgesehene Regelung ist nicht ansatzweise geeignet, alkoholbedingte Exzesse zu verhindern, schränkt die individuelle Freiheit der Bürger jedoch in nicht akzeptabler Weise ein.